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Andrew Thorndike und der implodierte „Vulkan“
(ISBN 978-3-941175-03-7)

 

Andrew Thorndike und der implodierte 'Vulkan'

Andrew Thorndike (1909-1979) – arbeitsbesessener Dokumentarfilmregisseur, Autor, Szenarist, Kameramann, Fotograf   – kehrte Ende 1948 nach mehrjähriger sowjetischer Kriegsgefangenschaft in sein deutsches Vaterland zurück; in die SBZ. Ein wenig später erhielt er eine Anstellung bei der DEFA, die ihm eine traumhafte Karriere in der Ära Walter Ulbricht ermöglichte. Sein Filmwerk ist nicht unumstritten.
Als gewandelter, neuer Mensch glaubte er mit seiner Vergangenheit endgültig abgeschlossen zu haben. Doch spätestens mit dem Tod seines Vaters interessierten sich Dienste   und zwielichtige Gestalten für die Person des extrovertierten Regisseurs. Sie woben ihre Netze, legten Köder aus. Die Falle schnappte zu  - 1953!
 

Denunziation – Rache – Gerechtigkeit? Lässt sich nach so langer Zeit DIE Wahrheit noch erkunden oder lässt sich nur noch eine weitere Variante zu den bisher verbreiteten Wahrheiten hinzufügen? Eine spannende Rekonstruktion beginnt, bei der erstmals BRD- und DDR-Unterlagen zusammen dargestellt werden.
Neben Film und Kino der DDR steht ein einmaliger Vorgang innerhalb der Filmschaffenden des Landes im Mittelpunkt. Andrew Thorndike, Bürger der DDR, war ein Beschuldigter in einem Kriminalfall mit politischen Dimensionen, der die noch junge Bundesrepublik erschütterte – der Aktion „Vulkan“!

Bekannte Personen des damaligen öffentlichen Lebens treten in vielleicht anderen Konstellationen als vermutet auf. Begegnen Sie neben den Thorndikes Personen wie Sepp Schwab, Franz Blücher, Friedrich Karl Kaul, Joris Ivens, Otto John, Alfred Hugenberg, Joachim Hellwig, Rosemarie Rehahn, Walter Fehdmer, Fritz Erpenbeck, Helene Weigel ... und einem Überläufer.

Zeitzeugen hüllen sich weiterhin in Schweigen – aber:

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